Presseecho 4/2026
Was die lebenslange Rente wirklich kostet
In einem Beitrag hatte Aktuar Robert Bahnsen ausgerechnet, für welche Kunden sich das Altersvorsorgedepot wirklich lohnt. Hier in seinem neuen Beitrag soll es nun um die Rentenphase gehen. Welches Kundenprofil schneidet gut ab? Und wie lange muss man leben, damit die Rente besser ist als der Auszahlplan? Zeit für ein paar Wahrheiten, auch unbequeme.
Zum Artikel (Pfefferminzia, 25. August 2026)
Heubeck-Richttafeln bleiben unverändert: Was Vermittler jetzt wissen müssen
Die Heubeck-Richttafeln bilden die Grundlage für die Bewertung vieler Pensionsverpflichtungen in Deutschland. Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) e.V. hat nun überprüft, ob die seit 2018 verwendeten Richttafeln noch zur tatsächlichen Entwicklung der Lebenserwartung passen. Das Ergebnis: Für Unternehmen und Vermittler besteht derzeit kein akuter Handlungsbedarf.
Zum Artikel (bAVheute, 10. August 2026)
Lebenserwartung im Blick – Ein Rechner der DAV hilft bei der Einordnung
Die Menschen in Deutschland leben länger als viele vermuten und genau das macht eine realistische Ruhestandsplanung wichtiger denn je. Warum statistische Lebenserwartung und individuelle Lebensdauer nicht dasselbe sind und wie der neue Lebenserwartungsrechner der Deutschen Aktuarvereinigung dabei helfen soll, bessere Vorsorgeentscheidungen zu treffen, erläutert Dr. Volker Priebe, Vorsitzender des Ausschusses Lebensversicherung und Vorstand der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV).
Zum Gastbeitrag (Versicherungsbote, 31. Juli 2026)
DAV-Vorstand Happacher: Eine weitere Verteidigungslinie braucht es nicht
Das Gesetz zur Umsetzung der IRRD hat in der Branche viel Kritik hervorgerufen. Der Vorstand der Deutschen Aktuarvereinigung Maximilian Happacher spricht über veränderte Haftungsregeln bei Protektor und erklärt, warum er den Abwicklungsfonds für überflüssig hält.
Zum Interview (hinter Paywall, Versicherungsmonitor, 23. Juli 2026)
Altersvorsorgedepot: Neue Regeln für Millionen Sparer ab Januar
Das neue Altersvorsorgedepot ersetzt die Riester-Rente und lockt mit gestaffelten Zulagen sowie steuerfreien Umschichtungen für Anleger. Fachverbände wie die Deutsche Aktuarvereinigung und das Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen mahnen unterdessen eine präzisere Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung an.
Zum Artikel (Ad-hoc News, 21. Juli 2026)
Mental Illness Overtakes Respiratory Ailments as Top Cause of Sick Leave in Germany
DAK data shows mental health sick leave up 9%, surpassing respiratory diseases. Mercury spill in Reichenbach, EU dental amalgam ban, and new financial security initiatives.
Zum Artikel (Ad-hoc News, 21. Juli 2026)
DAV und IVS fordern Konkretisierung der bAV-Umsetzung
Die bAV ist gefragter denn je: Demografischer Druck und wachsende Arbeitgebernachfrage treiben das Segment voran. DAV und IVS mahnen, die Empfehlungen der Rentenkommission praxistauglich umzusetzen.
Zum Artikel (dpn, 20. Juli 2026)
Kapitalrente ab 2028: Arbeitnehmer zahlen bis 2031 auf 2 Prozent
Ab 2028 fließen Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern in einen Aktienfonds. Die Reform könnte jüngeren Beschäftigten hohe Renditen bringen, birgt aber Risiken. Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) und das Institut der versicherungsmathematischen Sachverständigen (IVS) begrüßten die grundsätzlichen Empfehlungen der Rentenkommission, verlangten aber Nachbesserungen.
Zum Artikel (Ad-hoc News, 16. Juli 2026)
DAV und IVS begrüßen Rentenkommissions-Empfehlungen, fordern aber mehr Klarheit
Die Deutsche Aktuarvereinigung und das IVS bewerten die Empfehlungen der Alterssicherungskommission positiv. Gleichzeitig fordern die Versicherungsmathematiker mehr Verbindlichkeit beim Gesamtversorgungsziel, praxistaugliche bAV-Lösungen und eine durchdachte Umsetzung der Kapitalrente.
Zum Artikel (Cash online, 15. Juli 2026)
Die deutschen Stakeholder zur Alterssicherungskommission (I): Von Kannibalen, Generosität, dem Schatten der ersten …
… Säule, von falschen Schlüssen, unerfüllten Erwartungen, schlichter Überforderung, wo das Bisschen Kapitaldeckung hinwandern könnte und mehr: Gerade erst sind einige Reformen auf den Weg gebracht worden und müssen sich nun in der Praxis bewähren, während andere von der Politik noch gar nicht fertig umgesetzt sind. Doch schon kommen auf die Altersvorsorge und damit die deutsche bAV noch bewegtere Zeiten zu, und zwar kurzfristig – zumindest hat die Politik dies angekündigt. Anlass genug, sich bei denjenigen umzuhören, die es angeht. Die P●I-Redaktion hat dies getan. Heute Teil I: die Verbände
Zum Artikel (Pensions.Industries, 15. Juli 2026)
Um mehr bAV zu erzielen, braucht es einfachere Lösungen
Erstmals empfiehlt die Alterssicherungskommission ein Gesamtversorgungsziel über die drei Säulen der Alterssicherung. Das ist grundsätzlich zu begrüßen, sagt Stefan Oecking, Vorstandsvorsitzender des IVS – Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung e.V.
Zur Kolumne (Procontra, 14. Juli 2026)
Nach Element-Pleite: Wie der neue Rettungsfonds für die Schaden- und Unfallversicherung funktionieren soll
Lange hielten Versicherer und Aufsicht einen Sicherungsfonds für die Schaden- und Unfallversicherung für unnötig. Dann kam die Element-Pleite und die Politik reagierte. Jetzt gibt es erste Details, wie der Fonds aussehen soll und wie viel er die Branche kostet. Die Beteiligung der Versicherungsnehmer des in Schieflage geratenen Unternehmens komme zu spät, kommentiert das die Deutsche Aktuarvereinigung in einer Mitteilung.
Zum Artikel (hinter Paywall, Versicherungsmonitor, 14. Juli 2026)
Aktuare: '70-Prozent-Nettoersatzrate kann nur ein Mindestniveau sein'
Versicherungsmathematiker sehen bei den Vorschlägen der Alterssicherungskommission erheblichen Konkretisierungsbedarf bei Kapitalrente, Betriebsrente und dem Zusammenspiel der drei Vorsorgesäulen. Besonders die geplante Nettoersatzrate von 70 Prozent sei lediglich eine Untergrenze.
Zum Artikel (Versicherungsbote, 9. Juli 2026)
Die Aktuare zur Alterssicherungskommission: DAV, IVS, ASK
Die deutschen Versicherungsmathematiker haben gestern Stellung bezogen zu den ASK-Vorschlägen, welche die Politik bekanntlich umzusetzen angekündigt hat. Neben grundsätzlicher Zustimmung weiss man sehr konkret, was zum Erfolg nötig wäre.
Zum Artikel (Pensions.Industries, 8. Juli 2026)
Aktuare sehen noch offene Fragen bei Rentenvorschlägen
Die 33 Vorschläge der Rentenkommission stoßen bei den deutschen Aktuarverbänden DAV und IVS auf Zustimmung. Die Versicherungsmathematiker sehen aber noch Konkretisierungsbedarf – und bieten ihre Unterstützung an.
Zum Artikel (hinter Paywall, Versicherungsmonitor, 8. Juli 2026)
Neue Sterbetafel: Lebenserwartung steigt weiter an
Neugeborene Jungen können laut der neuen Sterbetafel 2023/2025 von Destatis der Statistik nach damit rechnen, 79,1 Jahre alt zu werden. Bei neugeborenen Mädchen sind es 83,6 Jahre. Bei den Jungen war mit 0,25 Jahren eine etwas stärkere Zunahme als bei den Mädchen (0,15 Jahre) im Vergleich zur Tafel 2022/2024 zu beobachten.
Zum Artikel (Versicherungsjournal, 7. Juli 2026)
Altersvorsorge: Warum das Depot die bAV nicht ersetzt
Die Reform der privaten Altersvorsorge rückt das Altersvorsorgedepot in den Vordergrund. Experten sind sich jedoch sicher, dass die betriebliche Altersversorgung dadurch nicht ersetzt wird. Warum die bAV künftig sogar an Bedeutung gewinnen könnte und welche politischen Weichen dafür noch fehlen.


