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Unser Lebenserwartungsrechner

Lebenserwartungsrechner

Was ist Ihr Geschlecht?

Die Lebenserwartung unterscheidet sich statistisch zwischen Geschlechtern. Deshalb wird dieser Faktor berücksichtigt. Daten außerhalb der Geschlechter “männlich“ und “weiblich“ liegen nicht vor und können daher hier nicht ausgewertet werden.

Das aktuelle Alter unterstützt die genauere Bestimmung Ihrer Lebenserwartung. 

Ihre durchschnittliche Lebenserwartung beträgt Jahre

männlich weiblich
Alter: 20

Dieses Ergebnis basiert auf Ihren Angaben zum Geschlecht und zu Ihrem aktuellen Alter, sowie auf statistisch ermittelten Durchschnittswerten.  

80%
der Menschen mit Ihren Merkmalen werden
50%
der Menschen mit Ihren Merkmalen werden
20%
der Menschen mit Ihren Merkmalen werden

FAQ

1. Was ist die Lebenserwartung?

Menschen leben unterschiedlich lange. Manche sterben früher, andere leben länger als erwartet. Die Lebenserwartung ist bei einer Gruppe von Menschen die statistische bestimmte Anzahl von Jahren, die diese Personen im Durchschnitt noch zu leben haben. Häufig bezeichnet man damit die Anzahl der erwarteten Lebensjahre ab der Geburt, d.h. mit einem Bezugsalter 0.  

2. Was bedeutet Restlebenserwartung?

Bei der sog. Restlebenserwartung wird dafür hingegen ein anderes Bezugsalter gewählt. Damit ist dann die erwartete Anzahl von Lebensjahren ab einem beliebigen Bezugsalter gemeint, beispielsweise ab dem Alter 65. 

3. Warum sinkt die Restlebenserwartung nicht jedes Jahr um ein Jahr?

Bei der Berechnung der Lebenserwartung werden die Sterbewahrscheinlichkeiten aller nachfolgenden Altersjahre berücksichtigt. Für die Lebenserwartung bei Geburt fließen daher die Sterbewahrscheinlichkeiten sämtlicher Lebensalter ab dem Zeitpunkt der Geburt ein. Bei der Restlebenserwartung von 65-Jährigen werden hingegen nur die Sterbewahrscheinlichkeiten der zukünftigen Altersjahre ab 65 berücksichtigt. Für Menschen, die dieses Alter noch nicht erreicht haben, besteht weiterhin das Risiko vorher zu sterben. Die Restlebenserwartung sinkt demnach nicht jedes Jahr um ein Jahr, weil sie immer wieder neu anhand der künftigen Sterbewahrscheinlichkeiten berechnet wird, welche sich mit jedem erreichten Alter verändern. 

4. Woher stammen die Daten aus dem Lebenserwartungsrechner?

Der DAV-Lebenserwartungsrechner basiert auf der Sterbetafel „Deutsche Aktuarvereinigung 2004 Rentensterbetafel“ (DAV2004R). Dabei handelt es sich um eine von der DAV entwickelte Rechnungsgrundlage, die in Deutschland insbesondere als Basis für private Rentenversicherungen verwendet wird. Die Ergebnisse beziehen sich auf Berechnungen und Trendannahmen aus dem Jahr 2023.  

Hierfür wurden Daten aus Rentenversicherungsbeständen deutscher Lebensversicherer, der deutschen Bevölkerungsstatistik sowie aus der gesetzlichen Rentenversicherung ausgewertet und zusätzlich mit internationalen Entwicklungen verglichen. Die Sterbetafel wird regelmäßig von der DAV überprüft und validiert.  

Mehr Informationen zur Sterbetafel
5. Wie genau fließen mein Geburtsjahr und mein Geschlecht in die Berechnung ein?

Das Geburtsjahr ist entscheidend, weil moderne Generationensterbetafeln den zukünftigen medizinischen und gesellschaftlichen Fortschritt vorausschauend für jeden einzelnen Jahrgang hochrechnen. Jüngere Menschen profitieren am längsten vom zukünftigen medizinischen Fortschritt, was zu weiter steigenden Lebenserwartungen führen kann.  

Diese Entwicklung wird unter anderem durch eine zunehmende Zahl von Menschen sichtbar, die das Alter von 100 Jahren übersteigen und regelmäßig vom Bundespräsidenten gewürdigt werden. Außerdem dokumentieren internationale Datensammlungen zunehmend Menschen, die ein Alter von 110 Jahren und mehr erreichen.  

Das Geschlecht fließt in die Berechnung ein, weil bei Frauen eine höhere Lebenserwartung als bei Männern beobachtet wird. Daten für Geschlechtsidentitäten außerhalb von männlich und weiblich liegen derzeit nicht vor und können daher statistisch nicht ausgewertet werden. 
 

6. Was ist eine Kohortensterbetafel?

Generationen- bzw. Kohortensterbetafeln berücksichtigen die Sterblichkeit eines jeweiligen Geburtsjahrgangs (sog. Kohorte) über das gesamte Leben hinweg. Sie beziehen auch künftige Veränderungen und Trendentwicklungen – etwa medizinischen Fortschritt oder verbesserte Lebensbedingungen – in die Berechnung der Lebenserwartung ein. Dadurch werden Aussagen über die künftige Lebenserwartung ermöglicht.  

7. Was ist ein Trend und mit welchem Trendparameter wurde gerechnet?

Ein Trend in Bezug auf die Lebenserwartung beschreibt die langfristige Entwicklung von Sterblichkeit in verschiedenen Altersgruppen. Dabei wird betrachtet, ob die Lebenserwartung steigt, sinkt oder stabil bleibt. Die Lebenserwartung wird von vielen Faktoren beeinflusst, die sich grob in fördernde und verkürzende Faktoren unterteilen lassen.   

Die methodische Berechnung der Werte folgt dem Prinzip, welches das Statistische Bundesamt (Destatis) für seine Kohortensterbetafel anwendet (vgl. Methodische Erläuterungen; Destatis 2021). Als Bezugsjahr für sämtliche Werte wurde das Jahr 2023 festgelegt.  

Die Lebenserwartung wird u.a. durch folgende Faktoren beeinflusst:  

  • Medizinische Versorgung – Grundversorgung, verbesserte Diganostik, Behandlungen und Prävention
  • Umwelt und Klima – Luft- und Wasserqualität, Klimawandel
  • Sozioökonomische Bedingungen – Bildung, Einkommen
  • Lebensstil – Ernährung, Bewegung, Übergewicht, Rauchverhalten
  • Globale Gesundheitsrisiken – Pandemien, Antibiotikaresistenzen 
     
Mehr dazu im Papier des GDV
8. Warum sind die berechneten Lebenserwartungen der DAV höher als die des Statistischen Bundesamtes?

Die Sterblichkeitsdaten von versicherten Personen weichen von den vom Statistischen Bundesamt ermittelten Werten für die Gesamtbevölkerung ab, da sie auf verschiedenen Kollektiven beruhen.  

Diese und weitere Besonderheiten werden in den Sterbetafeln der DAV berücksichtigt.  
 

Mehr Informationen zur Herleitung der Sterbetafel