Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Anmelden

Pressemeldungen

 Inhalts-Editor ‭[1]‬

​Pressemeldungen

An dieser Stelle veröffentlichen DAV, DGVFM und IVS regelmäßig aktuelle Pressemeldungen zu den Themen der Vereinigung.

 HTML-Formularwebpart

Der langjährige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV), Prof. Dr. Martin Balleer, ist heute von Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler im Auftrag des Bundespräsidentens mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

​Die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) hat gestern die Ergebnisse ihres diesjährigen Stresstests veröffentlicht, durch den die Widerstandsfähigkeit des Versicherungssektors überprüft werden sollte. Dazu wurden die Auswirkungen extremer Marktentwicklungen getestet. „Unter diesen Voraussetzungen ist die festgestellte Verletzbarkeit auch der deutschen Lebensversicherer wenig überraschend. Im Grunde hätten die Aktuare hierfür gar nicht rechnen müssen“, unterstreicht Dr. Wilhelm Schneemeier, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV).

Altersversorgung braucht Sicherheit

Köln, 14. Dezember 2016

​„Das geplante Betriebsrentenstärkungsgesetz kann dazu beitragen, die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung zu vergrößern“, unterstreicht der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV), Dr. Wilhelm Schneemeier, anlässlich des gemeinsam mit dem IVS - Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen e.V. ausgerichteten „Dialog zur Altersvorsorge“ am 14. Dezember 2016 in Köln. Zugleich kritisiert er aber das generelle Verbot von Garantien für reine Beitragszusagen. Dieses schränke die Möglichkeit der Sozialpartner unnötig ein und gehe am Bedürfnis nach Planungssicherheit in der Altersvorsorge gerade in einem sich wandelnden Umfeld vorbei.

​Anlässlich der heutigen Veranstaltung „Dialog zur Altersvorsorge“ in Köln hat sich das IVS – Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung e.V. erneut mit dem Entwurf zum Betriebsrentenstärkungs­gesetz (BRSG) auseinandergesetzt.

​Vor wenigen Tagen haben die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) und ihre wissenschaftliche Schwesterorganisation, die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik e.V. (DGVFM), die Website www.werde-aktuar.de gestartet.

​Im digitalen Zeitalter sind Daten die Grundlage der Beziehung des Versicherers zu seinen Kunden – von der ersten Anbahnung bis zur Begleichung von Schäden. Dies berührt auch die Aktuare, deren Tätigkeitsgebiete immer stärker durch komplexe statistische Analysemethoden und Anwendungen rund um „Big Data“ geprägt werden.

​Der Altersvorsorgeexperte Dr. Horst-Günther Zimmermann ist am 5. Oktober 2016 in Köln für weitere vier Jahre an die Spitze des IVS – Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung e.V., eines Zweigvereins der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV), gewählt worden. Zusam-men mit seinem Stellvertreter, Dr. Friedemann Lucius (Heubeck AG), wird er fortan die Geschicke des IVS lenken. „Die anhaltende Niedrigzinsphase stellt auch die betriebliche Altersvorsorge vor erhebliche Herausforderungen. Die IVS-Aktuare werden ihr hervorragendes Fachwissen im Interesse der Verbraucher und der Unternehmen in die anstehenden politischen Diskussionen einbringen“, betonte Dr. Zimmermann anlässlich seiner Wiederwahl.

„Jeder Einzelne benötigt Planungssicherheit in der Altersvorsorge und das auch in wirtschaftlich wie politisch unsicheren Zeiten", betonte
Dr. Wilhelm Schneemeier, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV), am 30. Juni 2016 beim Pressegespräch in Köln. Von daher blieben Leistungsgarantien ein Markenkern der privaten,
kapitalgedeckten Altersvorsorge.

Solvency II eine Chance geben

Köln, 30. Juni 2016

Ein halbes Jahr nach dem Start von Solvency II zieht die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) ein erstes Zwischenfazit zum neuen europäischen Aufsichtsregime für die Versicherungen. „Solvency II gibt den Unternehmen mit der maximal 16-jährigen Übergangsfrist den notwendigen Spielraum, die Bestände in die neue Welt zu überführen", erläuterte der DAV-Vorstandsvorsitzende Dr. Wilhelm Schneemeier beim Presse-gespräch am 30. Juni 2016 in Köln.

​„Die andauernde Niedrigzinsphase gefährdet zunehmend das finanzielle Gleichgewicht bei Pensionskassen, Direktversicherungen und versicherungsförmigen Pensionsfonds." Das unterstrich das Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung (IVS), ein Zweigverein der Deutschen Aktuarvereinigung, am 30. Juni 2016 in Köln.

​Der renommierte GAUSS-Preis (Dotierung 10.000 Euro) geht in diesem Jahr an ein vierköpfiges Autorenteam, das sich mit der Zerlegung des Gesamtrisikos von Verbindlichkeiten im Lebensversicherungsbereich beschäftigt hat.

​Die weltweit zunehmende Digitalisierung vieler Lebensbereiche und der
damit  einhergehende  Übergang  zu  digitalen,  datenbasierten  Geschäfts-
modellen sind für die Versicherungswirtschaft Themen von zentraler Bedeutung. Dies  berührt  auch  die Aktuare, deren  Tätigkeitsgebiete  immer stärker durch komplexe statistische Analysemethoden und Anwendungen rund um „Big Data“ geprägt werden.

​Für Deutschlands Mathematik- und Wirtschafts­mathematik­absolventen bleibt der Beruf des Aktuars weiterhin ein begehrtes Arbeits­gebiet. Das zeigen die neuesten Zahlen der Deutschen Aktuar­vereinigung e. V. (DAV). So begannen allein im vergangenen Jahr 377 zumeist junge Finanz- und Versicherungs­mathematiker die drei­jährige, berufs­begleitende Ausbildung zum „Aktuar DAV / Aktuarin DAV“ bei der Aktuar­vereinigung.

​Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) begrüßt die Entscheidung des Bundesfinanzministeriums, auch künftig für klassische Lebensversicherungen einen Höchstrechnungszins vorzugeben. „Damit bleibt das bewährte System der vorsichtigen Reservierung und damit ein wichtiger Baustein im Sinne einer langfristig gesicherten Altersvorsorge erhalten“, betont der DAV-Vorstandsvorsitzende Dr. Wilhelm Schneemeier.

​Im Rahmen des ersten Risk Management Summits hat die European Actuarial Academy (EAA) heute in Frank­furt am Main ihr zehn­jähriges Bestehen gefeiert. 2005 von den Aktuar­vereinigungen aus Öster­reich, der Schweiz, den Nieder­landen und Deutschland gegründet, um die wachsenden Märkte in Mittel- und Ost­europa mit aktuariellem Fach­wissen zu unter­stützen, hat sich die EAA inzwischen zu einer der führenden inter­nationalen Weiter­bildungs­einrichtungen für Aktuare und Risiko­manager in ganz Europa entwickelt.

​Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) begrüßt ausdrücklich, dass das Bundesfinanzministerium im Zuge der Umsetzung von Solvency II eine Neugestaltung der bisherigen Regelungen zum Höchstrechnungszins in der Lebensversicherung anstrebt. Auch die DAV sieht hier die Notwendigkeit einer Anpassung.

​„Die aktuellen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen behindern den gewünschten Ausbau und die erforderliche Stärkung der betrieblichen Altersversorgung (bAV)“, erklärte Dr. Horst-Günther Zimmermann, Vorsitzender des IVS – Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung e.V., bei der gestrigen Eröffnung des 10. IVS-Forums in Köln. In Anbetracht der historisch niedrigen Zinsen müsse mehr Kapital angespart werden, um nominal die gleiche Rente erzielen zu können. „Die Sparquote kann und darf daher nicht auf dem Niveau der vergangenen Jahre verharren“, so Zimmermann weiter.

​Die Gesellschafterversammlung der European Actuarial Academy (EAA) hat am 8. September 2015 Henning Wergen und Jeroen Breen zu gleichberechtigten Geschäftsführern berufen. In dieser Funktion folgen Sie auf das bisher vierköpfige Management Board, dem Jeroen Breen bereits angehörte.

​Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik e. V. (DGVFM), ein Zweig­verein der Deutschen Aktuar­vereinigung e. V., haben Prof. Dr. Ralf Korn mit über­wältigender Mehr­heit zum neuen Vorstands­vorsitzenden gewählt. Der Professor für Finanz­mathematik an der Technischen Universität Kaisers­lautern folgt auf Prof. Dr. Angelika May (Universität Oldenburg), die der Vereinigung in den vergangenen vier Jahren vorstand. Künftig fungiert sie gemeinsam mit Prof. Dr. Hans-Joachim Zwiesler von der Universität Ulm als stell­vertretende Vorstands­vorsitzende.

​Die Anbieter von Lebens­versiche­rungen mit lang­fristigen Garantien stehen angesichts der Talfahrt der Kapital­markt­zinsen vor großen Heraus­forderungen: Sowohl das Zins­niveau als auch das Tempo des Zins­rückgangs sind außer­gewöhnlich. Vor diesem Hinter­grund sieht die Deutsche Aktuar­vereinigung e. V. (DAV) einen not­wendigen Änderungs­bedarf an der im Jahr 2011 eingeführten Zins­zusatz­reserve (ZZR).

​Die Nachfrage der Verbraucher nach Garantie­produkten ist auch in der Niedrig­zins­phase ungebrochen. Deshalb hat die Deutsche Aktuar­vereinigung e. V. (DAV) einen Vorschlag entwickelt, wie auch unter dem ab 1. anuar 2016 geltenden neuen europäischen Aufsichts­system für Versicherungen (Solvency II) das deutsche Erfolgs­modell des Höchst­rechnungs­zinses beibehalten werden kann. Sie schlägt zur Bewertung der Deckungs­rückstellung in Zukunft einen zwei­stufigen (Höchst-)Rechnung­szins vor.

Dr. Wilhelm Schneemeier ist am 29. April 2015 von der Mitgliederversammlung zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) gewählt worden. In dieser Position folgt er auf Rainer Fürhaupter, der der Vereinigung in den vergangenen beiden Jahren vorstand und dem Vorstand als Past-President weiterhin angehören wird. Mit Roland Weber wurde der langjährige Vorsitzende des DAV-Ausschusses Krankenversicherung zum stellv. Vorstandsvorsitzenden gewählt.

​Aus Sicht der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. müssen zügig Lösungen gefunden werden, um die Beitragsentwicklung in der Privaten Krankenversicherung (PKV) zu verstetigen. Deshalb appelliert die DAV im Interesse der Versicherten an die Bundesregierung, einen neuen, multiplikativen auslösenden Faktor für die PKV wie ursprünglich im Referentenentwurf geplant doch noch in das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) aufzunehmen.

​Die Deutsche Aktuarvereinigung e. V. (DAV) hat zum 1. April 2015 ihre Geschäfts­führung erweitert. Ab sofort firmiert der bisherige Allein­geschäftsführer Michael Steinmetz als Haupt­geschäfts­führer. Zudem wurde mit Birgit Kaiser die Leiterin der Abteilung „Grundlagen und aktuarielle Facharbeit“ in die Geschäftsführung berufen.

​Vor dem Hintergrund des Inkrafttretens von Solvency II zum 1. Januar 2016 empfiehlt die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) trotz weiter gesunkener Zinsen für europäische Staatsanleihen, den Höchstrechnungszins in der Lebensversicherung für das Jahr 2016 bei 1,25 Prozent zu belassen. Über die endgültige Höhe des Rechnungszinses entscheidet das Bundesfinanzministerium.

Deutschlands Aktuare gefragt wie nie

Hannover, 17. November 2014

Deutschlands Finanz- und Versicherungsmathematiker sind so gefragt wie nie zuvor. 57 Prozent der Aktuare nehmen eine deutlich verstärkte Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt war und 72 Prozent sehen keine Probleme, sofort einen mindestens gleichwertigen Job zu bekommen. Diese Erkenntnisse entstammen der am 17. November 2014 vorgestellten Studie „Karriere, Entwicklung und Vergütung von Aktuaren 2014“ der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) und der Managementberatung Kienbaum.

​Die Deutsche Aktuarvereinigung e. V. (DAV) gratuliert ihrem langjährigen Vorstandsmitglied Dr. Michael Renz zur Ernennung zum Vorsitzenden der Europäischen Aktuarvereinigung (AAE – Actuarial Associaton of Europe). Der freiberufliche Aktuar folgt auf den Schweden Malcolm Campbell, der dem Verband in den vergangenen zwölf Monaten vorstand.

​Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) begrüßt, dass mit dem vorgelegten Referentenentwurf zur Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) das neue europaweite Aufsichtssystem Solvency II zeitnah in deutsches Recht umgesetzt wird. „Damit schafft der Gesetzgeber Planungssicherheit, die angesichts des enormen mit Solvency II verbundenen Arbeitsaufwands dringend geboten ist“, unterstrich der DAV-Vorstandsvorsitzende Rainer Fürhaupter am 8. August 2014 in Köln.

​Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) begrüßt, dass sich die Bundesregierung angesichts der weiterhin anhaltenden Niedrigzinsphase der Zukunft des Lebens­versicherungssystems verstärkt angenommen hat, sieht jedoch noch Nachbesserungsbedarf. „Das nun auf den Weg gebrachte Lebens­versicherungs­reform­gesetz mildert zwar die Folgen der Niedrigzinsphase im Interesse der Versichertengemeinschaft ab, es unterläuft aber offenen Auges die Vorschriften des neuen europäischen Aufsichtsrechts Solvency II“, unterstrich der DAV-Vorstandsvorsitzende Rainer Fürhaupter anlässlich des heutigen Kabinettbeschlusses.

​Professor Dr. Oskar Goecke von der Fachhochschule Köln ist am 30. April 2014 in Bonn mit dem renommierten GAUSS-Preis geehrt worden. Mit der  Auszeichnung (Dotierung 10.000 Euro) würdigen die  Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik (DGVFM) sowie die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) den Versicherungsmathematiker für seine Arbeit „Pension Saving Schemes with Return Smoothing Mechanism“.

​Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) und die International Actuarial Association (IAA) laden vom 4. bis 8. Juni 2018 zum nächsten Weltkongress der Aktuare nach Berlin ein.

​Die Europäische Kommission hat am 27. März 2014 sowohl den lang erwarteten Entwurf einer zweiten Richtlinie (IORP II) für Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) vorgelegt als auch einen Fahrplan für die Deckung des langfristigen Finanzierungsbedarfs der europäischen Wirtschaft angekündigt. Damit soll die wichtige Rolle von langfristig agierenden Investoren, wie beispielsweise auch europäische EbAV, für die Finanzierung der Wirtschaft unterstrichen werden. Die Richtlinie, die die Vorgängerrichtlinie IORP I ersetzen wird, betrifft im Kern die Themenbereiche Governance, Transparenz und grenzüberschreitende Betätigung. Aus Sicht der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) muss der Entwurf im Laufe des weiteren Verfahrens noch wichtige Korrekturen erfahren.

​Unser Altersvorsorgesystem soll für alle Arbeitnehmer über Jahrzehnte und Generationen hinweg eine bis zum Lebensende eines jeden Einzelnen ausreichende Rente garantieren. Dabei richten sich die Versprechungen und Bemühungen auch heute noch auf ein Rentenniveau von circa 60 bis 65 Prozent der letzten Bruttoeinkommen (bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Unverzichtbare Grundlage hierzu ist die im Umlageverfahren finanzierte gesetzliche Rentenversicherung. Doch zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass die gesetzliche Rentenversicherung ein solches Niveau nie hat erreichen können, und ein Blick in die Zukunft, dass das von ihr gegenwärtig finanzierbare Rentenniveau von etwa 47 Prozent deutlich abnehmen und der Beitrags- bzw. Zuschussbedarf weiter zunehmen wird. In dieser Situation sind die kapitalgedeckten kollektiven Systeme mehr denn je gefordert, für eine nachhaltige, das heißt effiziente und sichere Ergänzung der gesetzlichen Renten zu sorgen.

​Die deutsche Lebensversicherung ermöglicht durch eigenständige Vorsorge eine wichtige Ergänzung der gesetzlichen Rentenversicherung zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards im Alter. Das grundsätzliche Prinzip hierbei lautet: Sparen im Kollektiv. Die Kapitalanlage erfolgt nicht vertragsindividuell, sondern generationenübergreifend für das gesamte Versicherungskollektiv. So können die Vorteile der Versichertengemeinschaft optimal genutzt werden, etwa über eine Anlage in Zinspapieren mit langen Laufzeiten und entsprechend höheren Zinsen – unabhängig von der jeweiligen Laufzeit des einzelnen Vertrags.

​Am 11. März 2014 hat das Europäische Parlament die Omnibus-II-Richtlinie verabschiedet und damit einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu Solvency II gemacht. Nach der noch im März erwarteten Zustimmung des Europarats können die noch ausstehenden Regelungen und die Umsetzung in nationales Recht vorangetrieben werden, um planmäßig zum 1. Januar 2016 mit Solvency II zu starten. Die DAV wird die weiteren Arbeiten aktiv begleiten. Ihren Mitgliedern wird die DAV konkrete Hilfestellungen bei der Implementierung der Veränderungen geben.

​Die Deutsche Aktuarvereinigung empfiehlt die Senkung des Rechnungszinses in der Lebensversicherung: Für das Jahr 2015 werden 1,25 % vorgeschlagen. Wie zu Beginn eines jeden Jahres hat die Deutsche Aktuarvereinigung auch in diesem Jahr eine Empfehlung über die Höhe des Rechnungszinses in der Lebensversicherung für das Jahr 2015 ausgesprochen: Vor dem Hintergrund einer unveränderten Niedrigzinsphase im Euroraum schlägt die DAV für das Jahr 2015 vor, den Höchstrechnungszinssatz für Lebensversicherungsverträge mit Zinsgarantie auf 1,25 % zu senken

​Am 13. November 2013 haben Europäisches Parlament, Rat und Kommission mit ihrer Einigung zur so genannten Omnibus-II-Richtlinie den Weg frei gemacht für den Start von Solvency II zum 1. Januar 2016. Damit steht die Umsetzung des neuen europaweit gültigen risikobasierten Aufsichtssystems für die Versicherungswirtschaft an. Dies bedeutet für die deutschen Aktuare ab sofort ein umfangreiches Arbeitsprogramm und in den nächsten Jahren erhebliche Veränderungen in ihrem Aufgabengebiet. Aktuare spielen zukünftig bei der Erfüllung der Aufgaben der „versicherungsmathematischen Funktion“ ebenso eine zentrale Rolle wie bei der neuen „Risikomanagement-Funktion“.

​Als „professoralen Unsinn“ bezeichnete Roland Weber, Vorstands­mitglied der Deutschen Aktuar­vereinigung (DAV), die Aussage des SPD-Gesundheitspolitikers Prof. Karl Lauterbach zu einer angeblich drohenden System­insolvenz der Privaten Kranken­versicherung. Aus einer Rechnungs­zins­absenkung das Ende der PKV abzuleiten, sei abwegig.

​Das aktuelle Kapital­markt­umfeld in Europa wird weiterhin stark durch die Finanz­krise bestimmt. Die Renditen von Staats­anleihen der Peripherie­länder steigen an und erreichen Niveaus, bei denen sich die Frage nach der Trag­fähigkeit durch die öffentlichen Finanzen dieser Länder stellt. Dies führt im Ergebnis dazu, dass fest­verzinsliche Anlagen guter Bonität, wie deutsche Staats­anleihen, niedrige Renditen aufweisen: Die Rendite zehn­jähriger Bundes­anleihen betrug im Mittel der letzten fünf Jahre 3,1 %, aktuell gehen die Renditen aller europäischen Staats­anleihen auf historische Tief­ststände zurück, die 10-jährige Bundes­anleihe rentiert nur noch um den Wert von 1,25 %. Die Renditen kürzer laufender Staats­anleihen der Bundes­republik Deutschland sind teilweise sogar negativ.

​Mit überwältigender Mehrheit wurde Rainer Fürhaupter (56) für die nächsten 2 Jahre zum Vorsitzenden berufen. Der Diplom-Mathematiker und Versicherungswissenschaftler mit beruflichen Schwerpunkten in der Schaden-/Unfall- und Krankenversicherung ist seit 2005 Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern. Fürhaupter folgt Dr. Johannes Lörper (ERGO), der nach zweijähriger Amtszeit als Vorsitzender turnusmäßig dieses Amt abgibt, dem Vorstand aber satzungsgemäß weiterhin angehören wird. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden hat Dr. Wilhelm Schneemeier (56) übernommen. Der promovierte Diplom-Mathematiker ist seit 2002 Mitglied der Geschäftsleitung der Swiss Life München und dort verantwortlich für die Ressorts Produkte und Aktuariat, zusätzlich ist er Chief Risk Officer für den deutschen Markt.

​In der öffentlichen Diskussion nach dem Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofs 2012 galt es in der Öffentlichkeit und in den Medien als ausgemacht, dass aufgrund dieses Urteils die neuen geschlechtsunabhängigen Beiträge in der Privaten Krankenversicherung irgendwo in der Mitte zwischen den bisherigen Männer- und Frauenbeiträgen liegen müssten und damit für Frauen fühlbar günstiger sein würden. Nunmehr liegen die neuen Tarife vor. Die Überraschung, wenn nicht gar Verärgerung in der Öffentlichkeit ist groß: die Unisex-Tarife liegen in der Nähe der früheren Frauen-Tarife. Die Männer zahlen also zum Teil erheblich mehr, die Frauen profitieren jedoch nicht wie erwartet.

​Die Deutsche Aktuar­vereinigung (DAV) begrüßt die Einführung der geförderten ergänzenden Pflege­versicherung (GEPV) durch die Bundes­regierung. Mit der GEPV ist erstmals eine fakultative privat­rechtliche Versicherung entstanden, die praktisch der gesamten Bevölkerung, unabhängig vom Gesund­heits­zustand des Einzelnen, eine Absicherung ermöglicht. Sie bietet damit eine interessante Möglichkeit, die bewusst nur als Teil­absicherung konzipierte Pflege­pflicht­versicherung bedarfs­gerecht zu ergänzen.

​Wie zu Beginn eines jeden Jahres hat die Deutsche Aktuar­vereinigung auch in diesem Jahr eine Empfehlung über die Höhe des Rechnungs­zinses in der Lebens­versicherung für 2014 abgegeben: Die DAV schlägt für das Jahr 2014 vor, den Höchst­rechnungszins­satz für Lebens­versicherungs­verträge mit Zins­garantie unverändert bei 1,75 % zu belassen.

​Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) freut sich sehr darüber, dass zum ersten Mal in der 115-jährigen Geschichte der International Actuarial Association (IAA) mit Prof. Dr. Kurt Wolfsdorf (62) ein Deutscher ab dem 1. Januar 2013 an die Spitze der weltweiten Dachorganisation der Versicherungs- und Finanzmathematiker berufen wurde. Prof. Wolfsdorf übernimmt für ein Jahr die Führung von aktuell 92 nationalen Vereinigungen mit knapp 60.000 qualifizierten Aktuaren.

GAUSS-Preis 2012 verliehen

Köln, 28. April 2012

​Zur Förderung und Motivation insbesondere jüngerer Aktuare, Versicherungs- und Finanzmathematiker, sich mit ungelösten Fragen der Aktuarwissenschaft zu befassen, schreiben die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik (DGVFM) und die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) jährlich einen GAUSS-Preis für aktuelle praxisrelevante Arbeiten in Gebieten aus, in denen Probleme und Aufgabenstellungen der Aktuarwissenschaft entdeckt und in angemessener Form behandelt werden. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte GAUSS-Preis 2012 wurde auf dem Scientific Day während der Jahrestagung von DAV und DGVFM vom 24. –26. April 2013 verliehen. Dabei wurden die folgenden drei Preisträger von der Vorsitzenden der DGVFM, Prof. Dr. Angelika May, ausgezeichnet.

Nachdem die Gender-Richtlinie der EU aus dem Jahr 2004 über die Gleichstellung von Männern und Frauen den Mitgliedstaaten noch die Möglichkeit gelassen hatte, Ausnahmen von der Regel geschlechtsneutraler Prämien und Leistungen zuzulassen, hat der Europäische Gerichtshof im vergangenen Jahr über eine entsprechende Vorlage des belgischen Verfassungsgerichts entschieden: Laut diesem EuGH-Urteil sind die in vielen Ländern praktizierten Ausnahmeregelungen ungültig mit der Konsequenz, dass auch in Deutschland ab dem 21. Dezember 2012 für das Neugeschäft in der Personenversicherung keine Differenzierung nach dem Geschlecht mehr erfolgen darf.

​​Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom vergangenen Jahr, nach der ab dem 21. Dezember 2012 in den Mitgliedsstaaten der EU die Unisex-Regel für alle relevanten Versicherungsverträge ohne jede Einschränkung umzusetzen ist, hat insbesondere in der privaten Krankenversicherung beträchtliche Auswirkungen – sowohl für die Versicherungsunternehmen als auch für deren neue Kunden.

​Zunehmende Naturkatastrophen, Großschäden sowie Unsicherheiten an den Kapitalmärkten haben in den letzten Jahren das Risikobewusstsein in der Versicherungsbranche geschärft. In diesem Kontext ist auch die Einführung des neuen europäischen risikobasierten Aufsichtssystems Solvency II zu sehen. Doch bereits heute, im Vorfeld von Solvency II, sind zahlreiche neue Risikomanagementaufgaben in der Versicherungsbranche entstanden. So führten in Deutschland die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA)“ auch bei kleineren und mittelgroßen Unternehmen zum verstärkten Aufbaueines integrierten Risikomanagements. Konsequenterweise ist unter Solvency II neben der aktuariellen Funktion auch eine eigenständige Risikomanagement-Funktion vorgesehen. Eine ausreichend hohe Qualifizierung dieser neuen Generation von Risikomanagern wird zukünftig regelmäßig durch die zuständigen Institutionen der Versicherungsaufsicht zu überprüfen sein.

Rechnungszins unter Solvency II

Stuttgart, 26. April 2012

​​Die Deutsche Aktuarvereinigung hat am 6. Februar 2012 empfohlen, den Rechnungszins in der Lebensversicherung im Jahr 2013 unverändert bei 1,75 % zu belassen. Diese Empfehlung der DAV basierte auf der aktuellen Gesetzeslage: Die heutigen Regelungen gehen in ihren wesentlichen Zügen auf EU-Rahmenrichtlinien (insbesondere die Lebensversicherungsrichtlinie) zurück, die mit der Einführung von Solvency II ihre Gültigkeit verlieren. Der Wegfall der Lebensversicherungsrichtlinie und die Umsetzung der Solvency-II-Rahmenrichtlinie in nationales Recht erfordern zwingend Änderungen in der deutschen Gesetzgebung. Dies erfordert eine Neuregelung und bietet die Möglichkeit, auch die handelsrechtliche Bilanzierung zu modernisieren.

​Für das Jahr 2013 weiterhin bei 1,75 % Die Deutsche Aktuarvereinigung hat ihre jährliche Empfehlung gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen über die Höhe des zulässigen Höchstrechnungszinses in der Lebensversicherung für neueVerträge ab dem Jahr 2013 abgegeben: Die DAV schlägt für das nächste Jahr vor, den Höchstrechnungszinssatz bei 1,75 % zu belassen.

14.11.2016
Im digitalen Zeitalter sind Daten die Grundlage der Beziehung des Versicherers zu seinen Kunden – von der ersten Anbahnung bis zur Begleichung von Schäden. Dies berührt auch die Aktuare, deren Tätigkeitsgebiete immer stärker durch komplexe statistische Analysemethoden und Anwendungen rund um „Big Data“ geprägt werden.
06.10.2016
30.06.2016
30.06.2016
30.06.2016
29.04.2016
Der renommierte GAUSS-Preis (Dotierung 10.000 Euro) geht in diesem Jahr an ein vierköpfiges Autorenteam, das sich mit der Zerlegung des Gesamtrisikos von Verbindlichkeiten im Lebensversicherungsbereich beschäftigt hat.
28.04.2016
Die weltweit zunehmende Digitalisierung vieler Lebensbereiche und der damit einhergehende Übergang zu digitalen, datenbasierten Geschäftsmodellen sind für die Versicherungswirtschaft Themen von zentraler Bedeutung. Dies berührt auch die Aktuare, deren Tätigkeitsgebiete immer
stärker durch komplexe statistische Analysemethoden und Anwendungen rund um „Big Data“ geprägt werden.
14.03.2016
Für Deutschlands Mathematik- und Wirtschaftsmathematikabsolventen bleibt der Beruf des Aktuars weiterhin ein begehrtes Arbeitsgebiet. Das zeigen die neuesten Zahlen der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV). So begannen allein im vergangenen Jahr 377 zumeist junge Finanz- und Versicherungsmathematiker die dreijährige, berufsbegleitende Ausbildung zum „Aktuar DAV / Aktuarin DAV“ bei der Aktuarvereinigung.
17.12.2015
Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) begrüßt die Entscheidung des Bundesfinanzministeriums, auch künftig für klassische Lebensversicherun-gen einen Höchstrechnungszins vorzugeben. „Damit bleibt das bewährte System der vorsichtigen Reservierung und damit ein wichtiger Baustein im Sinne einer langfristig gesicherten Altersvorsorge erhalten“, betont der DAV-Vorstandsvorsitzende Dr. Wilhelm Schneemeier.
08.10.2015
01.10.2015
„Die aktuellen wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen behindern den gewünschten Ausbau und die erforderliche Stärkung der betrieblichen Altersversorgung (bAV)“, erklärte Dr. Horst-Günther Zimmermann, Vorsitzender des IVS – Institut der Versicherungsma-thematischen Sachverständigen für Altersversorgung e.V., bei der gestrigen Eröffnung des 10. IVS-Forums in Köln. In Anbetracht der historisch niedrigen Zinsen müsse mehr Kapital angespart werden, um nominal die gleiche Rente erzielen zu können. „Die Sparquote kann und darf daher nicht auf dem Niveau der vergangenen Jahre verhar-ren“, so Zimmermann weiter.
08.09.2015
30.04.2015
Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik e.V. (DGVFM), ein Zweigverein der Deutschen Aktuarvereinigung e.V., haben Prof. Dr. Ralf Korn mit überwältigender Mehrheit zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Der Professor für Finanzmathematik an der Technischen Universität Kaiserslautern folgt auf Prof. Dr. Angelika May (Universität Oldenburg), die der Vereinigung in den vergangenen vier Jahren vorstand. Künftig fungiert sie gemeinsam mit Prof. Dr. Hans-Joachim Zwiesler von der Universität Ulm als stellvertrete Vorstandsvorsitzende.
29.04.2015
Die Anbieter von Lebensversicherungen mit langfristigen Garantien stehen angesichts der Talfahrt der Kapitalmarktzinsen vor großen Herausforderungen: Sowohl das Zinsniveau als auch das Tempo des Zinsrückgangs sind außergewöhnlich. Vor diesem Hintergrund sieht die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) einen notwendigen Änderungsbedarf an der im Jahr 2011 eingeführten Zinszusatzreserve (ZZR).
29.04.2015
Die Nachfrage der Verbraucher nach Garantieprodukten ist auch in der Niedrigzinsphase ungebrochen. Deshalb hat die Deutsche Aktuarvereini-gung e.V. (DAV) einen Vorschlag entwickelt, wie auch unter dem ab
1. Januar 2016 geltenden neuen europäischen Aufsichtssystem für Versicherungen (Solvency II) das deutsche Erfolgsmodell des Höchstrechnungszinses beibehalten werden kann. Sie schlägt zur Bewertung der Deckungsrückstellung in Zukunft einen zweistufigen (Höchst-)Rechnungszins vor.
29.04.2015
Dr. Wilhelm Schneemeier ist am 29. April 2015 von der Mitgliederversammlung zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) gewählt worden. In dieser Position folgt er auf Rainer Fürhaupter, der der Vereinigung in den vergangenen beiden Jahren vorstand und dem Vorstand als Past-President weiterhin angehören wird. Mit Roland Weber wurde der langjährige Vorsitzende des DAV-Ausschusses Krankenversicherung zum stellv. Vorstandsvorsitzenden gewählt.
29.04.2015
Aus Sicht der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. müssen zügig Lösungen gefunden werden, um die Beitragsentwicklung in der Privaten Krankenversicherung (PKV) zu verstetigen. Deshalb appelliert die DAV im Interesse der Versicherten an die Bundesregierung, einen neuen, multiplikativen auslösenden Faktor für die PKV wie ursprünglich im Referentenentwurf geplant doch noch in das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) aufzunehmen.
01.04.2015
Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) hat zum 1. April 2015 ihre Geschäftsführung erweitert. Ab sofort firmiert der bisherige Alleingeschäftsführer Michael Steinmetz als Hauptgeschäftsführer. Zudem wurde mit Birgit Kaiser die Leiterin der Abteilung „Grundlagen und aktuarielle Facharbeit“ in die Geschäftsführung berufen.
28.01.2015
Vor dem Hintergrund des Inkrafttretens von Solvency II zum 1. Januar 2016 empfiehlt die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) trotz weiter gesunkener Zinsen für europäische Staatsanleihen, den Höchstrechnungszins in der Lebensversicherung für das Jahr 2016 bei 1,25 Prozent zu belassen. Über die endgültige Höhe des Rechnungszinses entscheidet das Bundesfinanzministerium.
17.11.2014
Deutschlands Finanz- und Versicherungsmathematiker sind so gefragt wie nie zuvor. 57 Prozent der Aktuare nehmen eine deutlich verstärkte Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt war und 72 Prozent sehen keine Probleme, sofort einen mindestens gleichwertigen Job zu bekommen. Diese Erkenntnisse entstammen der am 17. November 2014 vorgestellten Studie „Karriere, Entwicklung und Vergütung von Aktuaren 2014“ der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) und der Managementberatung Kienbaum.
30.10.2014
Mit der Einführung des neuen europäischen Aufsichtsrechts Solvency II zum 1. Januar 2016 werden Erst- und Rückversicherungen verpflichtet sein, einmal jährlich den sogenannten  Solvency and Financial Condition Report (SFCR) herauszugeben. Dieser soll wesentliche Informationen zur Solvenz- und Finanzlage der Unternehmen beinhalten und damit für mehr Transparenz am Markt sorgen. In einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme unterstreicht auch die Actuarial Association of Europe (AAE) die Bedeutung des SFCR als wichtiges Instrument, um zusätzliches Vertrauen bei den Kunden zu gewinnen.
06.10.2014
Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) gratuliert ihrem langjährigen Vorstandsmitglied Dr. Michael Renz zur Ernennung zum Vorsitzenden der Europäischen Aktuarvereinigung (AAE – Actuarial Associaton of Europe). Der freiberufliche Aktuar folgt auf den Schweden Malcolm Campbell, der dem Verband in den vergangenen zwölf Monaten vorstand.
08.08.2014
Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) begrüßt, dass mit dem vorgelegten Referentenentwurf zur Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) das neue europaweite Aufsichtssystem Solvency II zeitnah in deutsches Recht umgesetzt wird. „Damit schafft der Gesetzgeber Planungssicherheit, die angesichts des enormen mit Solvency II verbundenen Arbeitsaufwands dringend geboten ist“, unterstrich der DAV-Vorstandsvorsitzende Rainer Fürhaupter am 8. August 2014 in Köln.
04.06.2014
Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) begrüßt, dass sich die Bundesregierung angesichts der weiterhin anhaltenden Niedrigzinsphase der Zukunft des Lebens­versicherungssystems verstärkt angenommen hat, sieht jedoch noch Nachbesserungsbedarf. „Das nun auf den Weg gebrachte Lebens­versicherungs­reform­gesetz mildert zwar die Folgen der Niedrigzinsphase im Interesse der Versichertengemeinschaft ab, es unterläuft aber offenen Auges die Vorschriften des neuen europäischen Aufsichtsrechts Solvency II“, unterstrich der DAV-Vorstandsvorsitzende Rainer Fürhaupter anlässlich des heutigen Kabinettbeschlusses.
12.05.2014
Professor Dr. Oskar Goecke von der Fachhochschule Köln ist am 30. April 2014 in Bonn mit dem renommierten GAUSS-Preis geehrt worden. Mit der  Auszeichnung (Dotierung 10.000 Euro) würdigen die  Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik (DGVFM) sowie die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) den Versicherungsmathematiker für seine Arbeit „Pension Saving Schemes with Return Smoothing Mechanism“.
29.04.2014
Die deutsche Lebensversicherung ermöglicht durch eigenständige Vorsorge eine wichtige Ergänzung der gesetzlichen Rentenversicherung zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards im Alter. Das grundsätzliche Prinzip hierbei lautet: Sparen im Kollektiv. Die Kapitalanlage erfolgt nicht vertragsindividuell, sondern generationenübergreifend für das gesamte Versicherungskollektiv. So können die Vorteile der Versichertengemeinschaft optimal genutzt werden, etwa über eine Anlage in Zinspapieren mit langen Laufzeiten und entsprechend höheren Zinsen – unabhängig von der jeweiligen Laufzeit des einzelnen Vertrags.
29.04.2014
Unser Altersvorsorgesystem soll für alle Arbeitnehmer über Jahrzehnte und Generationen hinweg eine bis zum Lebensende eines jeden Einzelnen ausreichende Rente garantieren. Dabei richten sich die Versprechungen und Bemühungen auch heute noch auf ein Rentenniveau von circa 60 bis 65 Prozent der letzten Bruttoeinkommen (bis zur Beitragsbemessungsgrenze). Unverzichtbare Grundlage hierzu ist die im Umlageverfahren finanzierte gesetzliche Rentenversicherung. Doch zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass die gesetzliche Rentenversicherung ein solches Niveau nie hat erreichen können, und ein Blick in die Zukunft, dass das von ihr gegenwärtig finanzierbare Rentenniveau von etwa 47 Prozent deutlich abnehmen und der Beitrags- bzw. Zuschussbedarf weiter zunehmen wird. In dieser Situation sind die kapitalgedeckten kollektiven Systeme mehr denn je gefordert, für eine nachhaltige, das heißt effiziente und sichere Ergänzung der gesetzlichen Renten zu sorgen.
29.04.2014
Die Europäische Kommission hat am 27. März 2014 sowohl den lang erwarteten Entwurf einer zweiten Richtlinie (IORP II) für Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) vorgelegt als auch einen Fahrplan für die Deckung des langfristigen Finanzierungsbedarfs der europäischen Wirtschaft angekündigt. Damit soll die wichtige Rolle von langfristig agierenden Investoren, wie beispielsweise auch europäische EbAV, für die Finanzierung der Wirtschaft unterstrichen werden. Die Richtlinie, die die Vorgängerrichtlinie IORP I ersetzen wird, betrifft im Kern die Themenbereiche Governance, Transparenz und grenzüberschreitende Betätigung. Aus Sicht der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) muss der Entwurf im Laufe des weiteren Verfahrens noch wichtige Korrekturen erfahren.
29.04.2014
Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) und die International Actuarial Association (IAA) laden vom 4. bis 8. Juni 2018 zum nächsten Weltkongress der Aktuare nach Berlin ein.
11.03.2014
Am 11. März 2014 hat das Europäische Parlament die Omnibus-II-Richtlinie verabschiedet und damit einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu Solvency II gemacht. Nach der noch im März erwarteten Zustimmung des Europarats können die noch ausstehenden Regelungen und die Umsetzung in nationales Recht vorangetrieben werden, um planmäßig zum 1. Januar 2016 mit Solvency II zu starten. Die DAV wird die weiteren Arbeiten aktiv begleiten. Ihren Mitgliedern wird die DAV konkrete Hilfestellungen bei der Implementierung der Veränderungen geben.
1 - 30Weiter

 Inhalts-Editor ‭[3]‬

 

 SpLoginControl - LoginControl

Login


Adressnr.:
Passwort:

 Inhalts-Editor ‭[2]‬

Weitere Informationen

Ihr Ansprechpartner in der DAV-Geschäftsstelle:

Erik Staschöfsky
erik.staschoefsky@aktuar.de
0221/912 554-231

Presseverteiler

Wenn Sie die neuesten Presse­mitteilungen von DAV, DGVFM und IVS sowie Informationen zu Terminen, Pressekonferenzen und Veranstaltungen erhalten möchten, können Sie sich in unseren Presseverteiler auf­nehmen lassen.

Bitte wenden Sie sich hierzu an die Presseabteilung: presse@aktuar.de
0221/912 554-231

 Inhalts-Editor ‭[4]‬

DAV
DGVFM
IVS

Kontakt
Impressum
Datenschutz

Unsere Mitglieder
Unsere Themen
Unsere Veranstaltungen

Ausbildung DAV
Ausbildung IVS
Ausbildung CERA

Pressemeldungen
Aktuar Aktuell
Stellenanzeigen