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Aktuarielles Glossar

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Bereich(e): ERM

Stand: 2. August 2017

Solvabilitätsquote

​Unter Solvency II werden vorhandene Eigenmittel und regulatorische Kapitalanforderungen verglichen: Ein Versicherungsunternehmen muss jederzeit mindestens so viele Eigenmittel vorhalten, wie es die Solvenzkapitalanforderungen gemäß Solvency II vorgeben. Dabei wird in Solvenzkapitalanforderungen (Solvency Capital Requirement, SCR) und Mindestkapitalanforderungen (Minimum Capital Requirement, MCR) unterschieden. Sowohl die Berechnung der Kapitalanforderungen als auch der anrechnungsfähigen Eigenmittel unterscheidet sich nach dem jeweiligen Kapitalbegriff.

Wie wird die Solvabilitätsquote berechnet?

Sowohl für die Solvenzkapitalanforderungen als auch für die Mindestkapitalanforderungen wird die Quote analog ermittelt. Zuerst werden die anrechnungsfähigen Eigenmittel bestimmt, dann das SCR bzw. MCR. Die jeweilige Solvabilitätsquote in Prozent ist der Quotient aus Eigenmitteln (in EUR) geteilt durch Kapitalanforderungen (in EUR).

Was bedeuten diese Quoten?

Die jederzeitige Erfüllung der Kapitalanforderungen bedeutet, dass stets eine SCR-Solvabilitätsquote von mindestens 100 Prozent erreicht werden muss. Bei einer SCR-Solvabilitätsquote von unter 100 Prozent muss die Aufsichtsbehörde informiert und ein Sanierungsplan vorgelegt werden.

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Weitere Informationen

Ihr Ansprechpartner in der DAV-Geschäftsstelle:

Erik Staschöfsky
erik.staschoefsky@aktuar.de
0221/912 554-231

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