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Solvency II stellt hohe Anforderungen an das Risikomanagement

Stuttgart, 26. April 2012

​Zunehmende Naturkatastrophen, Großschäden sowie Unsicherheiten an den Kapitalmärkten haben in den letzten Jahren das Risikobewusstsein in der Versicherungsbranche geschärft. In diesem Kontext ist auch die Einführung des neuen europäischen risikobasierten Aufsichtssystems Solvency II zu sehen. Doch bereits heute, im Vorfeld von Solvency II, sind zahlreiche neue Risikomanagementaufgaben in der Versicherungsbranche entstanden. So führten in Deutschland die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA)“ auch bei kleineren und mittelgroßen Unternehmen zum verstärkten Aufbaueines integrierten Risikomanagements. Konsequenterweise ist unter Solvency II neben der aktuariellen Funktion auch eine eigenständige Risikomanagement-Funktion vorgesehen. Eine ausreichend hohe Qualifizierung dieser neuen Generation von Risikomanagern wird zukünftig regelmäßig durch die zuständigen Institutionen der Versicherungsaufsicht zu überprüfen sein.

Inzwischen hat sich das klassische Risikomanagement zu einer umfassenden Sicht auf die Risiken eines Versicherungsunternehmens weiterentwickelt: Es beschränkt sich nicht mehr nur auf die Gefahren, die mit einer Risikoübernahme verbunden sind, sondern bezieht auch deren Ertragspotenzial im Sinne einer Steigerung des Unternehmenswertes ein. Das so genannte „Enterprise Risk Management (ERM)“ bildet heute ein fundamentales Element der Unternehmensführung und ist auch ein wichtiges Bewertungskriterium der Ratingagenturen.

Die Quantifizierung und Bewertung von Risiken stellt einen wesentlichen Teil der Aufgaben im ERM dar – dies ist seit jeher der Kern der Ausbildung zum Aktuar. Daneben spielen aber qualitative Elemente des Risikomanagements, wie die Risikostrategie, die Risikokultur und eine für die individuelle Risikosituation adäquate Aufbau- und die Ablauforganisation im Unternehmen eine immer entscheidendere Rolle. Um auf den wachsenden Bedarf an qualifiziertem Personal im ERM zu reagieren, haben die Aktuare daher auf internationaler Ebene eine neue Zusatzqualifikation eingeführt: CERA (Certified Enterprise Risk Actuary).

Diese Weiterbildungsmöglichkeit im ERM setzt auf den hohen internationalen Standards für die aktuarielle Ausbildung und die Mitgliedschaft in einer nationalen Aktuarvereinigung auf und ist verbunden mit strengen berufsständischen Grundsätzen. Aus Sicht der Aktuare ist eine abgeschlossene Ausbildung zum CERA insbesondere geeignet, um die für die Ausübung der Risikomanagement-Funktion unter Solvency II zu belegenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben.

Auch die Deutsche Aktuarvereinigung hat sich dieser internationalen Initiative angeschlossen und bietet seit dem Jahr 2011 eine zusätzliche akkreditierte „CERA“-Qualifikation für ihre Mitglieder an. Mitte 2012 werden die ersten Aktuare ihre Zusatzausbildung abschließen, den Titel CERA erwerben und sind damit optimal auf die Übernahme von weiterführenden Risikomanagementaufgaben in ihren Unternehmen vorbereitet.

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Ansprechpartner für die Presse:

Erik Staschöfsky
erik.staschoefsky@aktuar.de
0221/912 554-231

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