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Zur Verlautbarung von Herrn Prof. Lauterbach

Köln, 28. Juni 2013

Als „professoralen Unsinn“ bezeichnete Roland Weber, Vorstands­mitglied der Deutschen Aktuar­vereinigung (DAV), die Aus­sage des SPD-Gesund­heits­politikers Prof. Karl Lauter­bach zu einer angeblich drohenden System­insolvenz der Privaten Kranken­versicherung. Aus einer Rechnungs­zins­absenkung das Ende der PKV abzuleiten, sei abwegig.

Der Rechnungs­zins ist eine Rechnungs­grund­lage unter einigen anderen, wie z. B. die Versicherungs­leistungen oder die Sterb­lichkeit. Die Rechnungs­grundlagen für die Beiträge müssen laufend über­prüft und bei Bedarf angepasst werden. Das ist das übliche, seit Jahr­zehnten praktizierte Vorgehen in der PKV. Damit wird sicher­gestellt, dass die Rechnungs­grund­lagen stets aktuell sind und daher die dauernde Erfüll­barkeit der Verträge gewähr­leistet ist. Dass die Aussage von Herrn Prof. Lauterbach völlig unzutreffend ist, zeigt auch der Blick auf die tatsächliche Verzinsung der Kapital­anlagen in 2012: Die durch­schnittliche Verzinsung betrug 4,2 Prozent.

Weber weiter: „Folgende über­schlägige Berechnung zeigt die Absurdität und Polemik der Aussage von Prof. Lauterbach: In der privaten Kranken­versicherung sind 180 Milliarden Euro an Alterungs­rückstellungen gebildet. Würden die Versicherungs­unter­nehmen nur noch eine Verzinsung von 3 Prozent erzielen, dann würden 900 Millionen Euro fehlen, um den Rechnungs­zins von 3,5 Prozent voll abzudecken. 900 Millionen Euro bezogen auf die 35,7 Milliarden Euro Beitrags­einnahmen der PKV bedeuten eine einmalige Beitrags­erhöhung von 2,5 Prozent. Das ist weniger als die all­jährlich wieder­kehrende schleichende Beitrags­erhöhung in der GKV durch die individuellen Gehalts­steigerungen. Allein das Eigen­kapital der Branche beträgt mehr als 5,1 Milliarden Euro. Die PKV ist solide finanziert.“

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erik.staschoefsky@aktuar.de
0221/912 554-231

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