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EIOPA-Vorschläge für Solvency II sind nur in Teilen sachgerecht

Die deutschen Lebensversicherer sind nach Analyse des DAV-Vorsitzenden Dr. Guido Bader den Umständen entsprechend gut durch das Jahr 2020 gekommen, wie er im Interview mit der „Börsen-Zeitung“ am 28. Januar 2021 betont hat.

Die Tiefzinsphase habe sich durch die Folgen der Corona-Pandemie und die Maßnahmen der Zentralbanken weltweit deutlich verschärft. „Das setzt den Lebensversicherern mit ihren hohen Garantien, die immer noch in den Beständen schlummern, natürlich gewaltig zu. Trotzdem blicken die Lebensversicherer auf ein gutes Jahr 2020 zurück, was im März oder April keiner geglaubt hätte“, so Dr. Bader. 

Sorgen bereiten ihm neben der gesamtwirtschaftlichen Lage, Tiefzins und Garantien vor allem die politischen Entwicklungen rund um die Altersvorsorge: „Da sind viele unterschiedliche Ideen im Raum. Der Handlungsbedarf wird erkannt, aber die Lösungsansätze sind sehr unterschiedlich.“ Und je unterschiedlicher diese seien, desto mehr Komplexität werde geschaffen. „Das ist den Menschen dann wieder schwer zu vermitteln. Deshalb wäre es wichtig, mehr auf Bewährtes zu setzen und Dinge zu vereinfachen, als zu verkomplizieren“, erläutert der DAV-Vorsitzende. 

Darüber hinaus schaut er besorgt auf die Reformvorschläge der Versicherungsaufsicht EIOPA für den Review des Aufsichtsregimes Solvency II, die die DAV nur in Teilen für sachgerecht erachtet. „Die deutschen Lebensversicherer investieren z. B. nicht in die Swap-, sondern in die Bondmärkte. Die sind bei einer Laufzeit von über 20 Jahren nicht mehr liquide“, erläutert Dr. Bader. EIOPA wolle aber die Methodik, mit der die Zinsstrukturkurve modelliert wird, ändern und Marktdaten für Laufzeiten über 20 Jahre einbeziehen. „Das bildet in der vorgeschlagenen Ausgestaltung für uns die Realität für die deutschen Lebensversicherer nicht mehr ab“, so Dr. Bader weiter.

Das vollständige Interview können Sie kostenpflichtig auf der Webseite der „Börsen-Zeitung“ nachlesen.

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Weitere Informationen

Ansprechpartner für die Presse:

Erik Staschöfsky
Tel.: 0221 / 912554-231
E-Mail: erik.staschoefsky@aktuar.de

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