Finanzkrise: Betriebliche Altersversorgung bietet langfristige Effizienz und hohe Sicherheit

Auch in Deutschland war in den letzten Jahren festzustellen, dass in den Unternehmen vermehrt betriebliche Vermögenswerte liquiditätsmindernd ausgelagert wurden. Das Risiko und die Renditeerwartungen, die aus einer innerbetrieblichen Anlage erwartet werden konnten, wurden eingetauscht in die Risiken- und Renditeerwartungen, die der Kapitalmarkt bot oder zumindest versprach. Die Kapitalmarktkrise hat gezeigt, dass es bei einer rein über den Kapitalmarkt erfolgenden Ansammlung von Geldern für die betriebliche Altersversorgung keine effizienten und einer Versicherungslösung vergleichbaren Sicherungsinstrumente zu deren langfristiger Finanzierung gibt.

Die Finanzkrise wird hier zu einer Neubesinnung führen: Zwar wird in bestimmten Unternehmenskonstellationen die Auslagerung von Vermögen für spätere Pensionszahlungen nach wie vor ein geeignetes Instrument sein können. In Deutschland stehen dem Unternehmer dafür – mehr als in anderen Ländern – eine Reihe von Wegen mit unterschiedlichen Profilen zur Verfügung, bis hin zu Versicherungslösungen mit der weitest gehenden Auslagerung der Risiken. Bei der Entscheidung über den richtigen Durchführungsweg wird in Zukunft jedoch mehr denn je die Frage der langfristigen Effizienz und Sicherheit, der Nachhaltigkeit in der Finanzierung im Mittelpunkt stehen.

Die Krise hat diesen für die betriebliche Altersversorgung besonders wichtigen Aspekt nochmals deutlich gemacht. Vielleicht mit schmerzlichen Erfahrungen für das eine oder andere Unternehmen, jedoch ohne negative Auswirkungen für die betriebliche Altersversorgung insgesamt in Deutschland: Für die Arbeitnehmer bleiben Wertminderungen „ihres“ vom Unternehmen ausgelagerten Pensionsvermögens in der Regel ohne direkte Auswirkungen auf ihre betrieblichen Versorgungsansprüche. Sie sind abgesichert durch das Unternehmen, im Insolvenzfall garantiert der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) die Leistungen.


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