Gauss-Preis 2012 verliehen
Zur Förderung und Motivation insbesondere jüngerer Aktuare, Versicherungs- und Finanzmathematiker, sich mit ungelösten Fragen der Aktuarwissenschaft zu befassen, schreiben die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik (DGVFM) und die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) jährlich einen GAUSS-Preis für aktuelle praxisrelevante Arbeiten in Gebieten aus, in denen Probleme und Aufgabenstellungen der Aktuarwissenschaft entdeckt und in angemessener Form behandelt werden. Der mit insgesamt 15.000 € dotierte GAUSS-Preis 2012 wurde auf dem Scientific Day während der Jahrestagung von DAV und DGVFM vom 24. - 26. April 2013 verliehen. Dabei wurden die folgenden drei Preisträger von der Vorsitzenden der DGVFM, Prof. Dr. Angelika May, ausgezeichnet...mehr
26.04.2013
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Niedrigzinsphase: Herausforderung für die deutschen Lebensversicherer – Sachverstand der Aktuare gefragt
Das aktuelle Kapitalmarktumfeld in Europa wird weiterhin stark durch die Finanzkrise bestimmt. Die Renditen von Staatsanleihen der Peripherieländer steigen an und erreichen Niveaus, bei denen sich die Frage nach der Tragfähigkeit durch die öffentlichen Finanzen dieser Länder stellt. Dies führt im Ergebnis dazu, dass festverzinsliche Anlagen guter Bonität, wie deutsche Staatsanleihen, niedrige Renditen aufweisen: Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen betrug im Mittel der letzten fünf Jahre 3,1 %, aktuell gehen die Renditen aller europäischen Staatsanleihen auf historische Tiefststände zurück, die 10-jährige Bundesanleihe rentiert nur noch um den Wert von 1,25 %. Die Renditen kürzer laufender Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland sind teilweise sogar negativ. ...mehr
25.04.2013 - 1
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DAV begrüßt „Pflege-Bahr“ und sieht keine Anhaltspunkte für Kostenexplosion wegen des Kontrahierungszwanges
Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) begrüßt die Einführung der geförderten ergänzenden Pflegeversicherung (GEPV) durch die Bundesregierung. Mit der GEPV ist erstmals eine fakultative privatrechtliche Versicherung entstanden, die praktisch der gesamten Bevölkerung, unabhängig vom Gesundheitszustand des Einzelnen, eine Absicherung ermöglicht. Sie bietet damit eine interessante Möglichkeit, die bewusst nur als Teilabsicherung konzipierte Pflegepflichtversicherung bedarfsgerecht zu ergänzen. ...mehr
25.04.2013 - 2
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Unisex-Tarife in der PKV – schwierige Erstkalkulation
In der öffentlichen Diskussion nach dem Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofs 2012 galt es in der Öffentlichkeit und in den Medien als ausgemacht, dass aufgrund dieses Urteils die neuen geschlechtsunabhängigen Beiträge in der Privaten Krankenversicherung irgendwo in der Mitte zwischen den bisherigen Männer- und Frauenbeiträgen liegen müssten und damit für Frauen fühlbar günstiger sein würden. Nunmehr liegen die neuen Tarife vor. Die Überraschung, wenn nicht gar Verärgerung in der Öffentlichkeit ist groß: die Unisex-Tarife liegen in der Nähe der früheren Frauen-Tarife. Die Männer zahlen also zum Teil erheblich mehr, die Frauen profitieren jedoch nicht wie erwartet. ...mehr
25.04.2013 - 3
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Deutsche Aktuarvereinigung mit neuem Vorstand
Rainer Fürhaupter neuer Vorsitzender und Dr. Wilhelm Schneemeier neuer stellvertretender Vorsitzender Auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) in Berlin wurde ein neuer Vorstand gewählt.
Mit überwältigender Mehrheit wurde Rainer Fürhaupter (56) für die nächsten 2 Jahre zum Vorsitzenden berufen. Der Diplom-Mathematiker und Versicherungswissenschaftler mit beruflichen Schwerpunkten in der Schaden-/Unfall- und Krankenversicherung ist seit 2005 Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern. Fürhaupter folgt Dr. Johannes Lörper (ERGO), der nach zweijähriger Amtszeit als Vorsitzender turnusmäßig dieses Amt abgibt, dem Vorstand aber satzungsgemäß weiterhin angehören wird. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden hat Dr. Wilhelm Schneemeier (56) übernommen. Der promovierte Diplom-Mathematiker ist seit 2002 Mitglied der Geschäftsleitung der Swiss Life München und dort verantwortlich für die Ressorts Produkte und Aktuariat, zusätzlich ist er Chief Risk Officer für den deutschen Markt. ...mehr
25.04.2013 - 4
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DEUTSCHE AKTUARVEREINIGUNG EMPFIEHLT UNVERÄNDERTEN RECHNUNGSZINS IN DER LEBENSVERSICHERUNG
Für das Jahr 2014 weiterhin bei 1,75 %. ...mehr
18.03.2013
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Prof. Dr. Kurt Wolfsdorf ist neuer Präsident der Internationalen Aktuarvereinigung
Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) freut sich sehr darüber, dass zum ersten Mal in der 115-jährigen Geschichte der International Actuarial Association (IAA) mit Prof. Dr. Kurt Wolfsdorf (62) ein Deutscher ab dem 1. Januar 2013 an die Spitze der weltweiten Dachorganisation der Versicherungs- und Finanzmathematiker berufen wurde. Prof. Wolfsdorf übernimmt für ein Jahr die Führung von aktuell 92 nationalen Vereinigungen mit knapp 60.000 qualifizierten Aktuaren. ...mehr
19.11.2012
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RECHNUNGSZINS UNTER SOLVENCY II
Die Deutsche Aktuarvereinigung hat am 6. Februar 2012 empfohlen, den Rechnungszins in der Lebensversicherung im Jahr 2013 unverändert bei 1,75% zu belassen. Diese Empfehlung der DAV basierte auf der aktuellen Gesetzeslage: Die heutigen Regelungen gehen in ihren wesentlichen Zügen auf EU-Rahmenrichtlinien (insbesondere die Lebensversicherungsrichtlinie) zurück, die mit der Einführung von Solvency II ihre Gültigkeit verlieren. Der Wegfall der Lebensversicherungsrichtlinie und die Umsetzung der Solvency II Rahmenrichtlinie in nationales Recht erfordern zwingend Änderungen in der deutschen Gesetzgebung. Dies erfordert eine Neuregelung und bietet die Möglichkeit, auch die handelsrechtliche Bilanzierung zu modernisieren. ... mehr
26.04.2012
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SOLVENCY II STELLT HOHE ANFORDERUNGEN AN DAS RISIKOMANAGEMENT
Zunehmende Naturkatastrophen, Großschäden sowie Unsicherheiten an den Kapitalmärkten haben in den letzten Jahren das Risikobewusstsein in der Versicherungsbranche geschärft. In diesem Kontext ist auch die Einführung des neuen europäischen risikobasierten Aufsichtssystems Solvency II zu sehen. Doch bereits heute, im Vorfeld von Solvency II, sind zahlreiche neue Risikomanagementaufgaben in der Versicherungsbranche entstanden. So führten in Deutschland die „Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk VA)“ auch bei kleineren und mittelgroßen Unternehmen zum verstärkten Aufbau eines integrierten Risikomanagements. Konsequenterweise ist unter Solvency II neben der aktuariellen Funktion auch eine eigenständige Risikomanagement-Funktion vorgesehen. Eine ausreichend hohe Qualifizierung dieser neuen Generation von Risikomanagern wird zukünftig regelmäßig durch die zuständigen Institutionen der Versicherungsaufsicht zu überprüfen sein. ...mehr
26.04.2012
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UNISEXTARIFE IN DER LEBENSVERSICHERUNG, DER RENTENVERSICHERUNG UND DER BETRIEBLICHEN ALTERSVORSORGE - UNTERSCHIEDLICHE AUSWIRKUNGEN
Nachdem die Gender-Richtlinie der EU aus dem Jahr 2004 über die Gleichstellung von Männern und Frauen den Mitgliedstaaten noch die Möglichkeit gelassen hatte, Ausnahmen von der Regel geschlechts-neutraler Prämien und Leistungen zuzulassen, hat der Europäische Gerichtshof im vergangenen Jahr über eine entsprechende Vorlage des belgischen Verfassungsgerichts entschieden: Laut diesem EuGH-Urteil sind die in vielen Ländern praktizierten Ausnahmeregelungen ungültig mit der Konsequenz, dass auch in Deutschland ab dem 21. Dezember 2012 für das Neugeschäft in der Personenversicherung keine Differenzierung nach dem Geschlecht mehr erfolgen darf. ...mehr
26.04.2012
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UNISEXTARIFE IN DER PKV - AUFWENDIGE NEUKALKULATION MIT WEIT REICHENDEN AUSWIRKUNGEN
Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom vergangenen Jahr, nach der ab dem 21. Dezember 2012 in den Mitgliedsstaaten der EU die Unisex-Regel für alle relevanten Versicherungsverträge ohne jede Einschränkung umzusetzen ist, hat insbesondere in der privaten Krankenversicherung beträchtliche Auswirkungen – sowohl für die Versicherungsunternehmen als auch für deren neue Kunden. ... mehr
26.04.2012
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DEUTSCHE AKTUARVEREINIGUNG EMPFIEHLT UNVERÄNDERTEN RECHNUNGSZINS IN DER LEBENSVERSICHERUNG
Für das Jahr 2013 weiterhin bei 1,75 %
Die Deutsche Aktuarvereinigung hat ihre jährliche Empfehlung gegenüber dem Bundesministerium der Finanzen über die Höhe des zulässigen Höchstrechnungszinses in der Lebensversicherung für neue Verträge ab dem Jahr 2013 abgegeben: Die DAV schlägt für das nächste Jahr vor, den Höchstrechnungszinssatz bei 1,75 % zu belassen. ... mehr
06.02.2012
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DAV ZUR BEITRAGSENTWICKLUNG IN DER PKV
In den letzten Monaten wiederholen sich Meldungen zu deutlichen Beitragssteigerungen in der Privaten Krankenversicherung. Wichtigste Quelle solcher Meldungen ist die Studie des IGES-Instituts mit dem Thema „Wettbewerb in der privaten Krankenversicherung vor dem Hintergrund der erwarteten demografischen Entwicklung“. ... mehr
30.06.2011
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PROF. DR. KURT WOLFSDORF WIRD NEUER PRÄSIDENT DER INTERNATIONALEN AKTUARVEREINIGUNG
Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) freut sich sehr darüber, dass zum ersten Mal in der 115-jährigen Geschichte der International Actuarial Association (IAA) mit Prof. Dr. Kurt Wolfsdorf (61) ein Deutscher ab dem 1. Januar 2013 an die Spitze der weltweiten Dachorganisation der Versicherungs- und Finanzmathematiker berufen wird. Turnusmäßig werden ihm als „President-Elect“ bereits zum 1. Januar 2012 wichtige Aufgaben übertragen, im Anschluss wird er dann für ein Jahr die Führung von aktuell 89 nationalen Vereinigungen mit annähernd 55.000 qualifizierten Aktuaren übernehmen. ... mehr
26.05.2011
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UNISEX-TARIFE: KONSEQUENZEN DES EuGH-URTEILS AUS AKTUARIELLER SICHT
Für den Berufsstand der Aktuare ist das Urteil des EuGH vom 1. März 2011 zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen eine fachliche und berufliche Herausforderung. Selbstverständlich stellen sich die Aktuare dieser Herausforderung und werden die Forderungen des Urteils pragmatisch umsetzen. ... mehr
28.04.2011
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SOLVENY II: DAV ERWARTET ENTSCHEIDENDE VERBESSERUNGEN
In den letzten Monaten wird vermehrt darüber diskutiert, ob das Geschäftsmodell der Deutschen Lebensversicherer unter den Bedingungen des neuen risikobasierten Aufsichtssystems Solvency II noch eine Zukunft hat. Im Kern dieser Diskussion stehen die langfristigen Garantien und die werthaltigen Optionen der Versicherungsnehmer wie z.B. die Stornomöglichkeit. ... mehr
28.04.2011
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DEUTSCHE AKTUARVEREINIGUNG MIT NEUEM VORSTAND
Dr. Johannes Lörper neuer Vorsitzender, Rainer Fürhaupter Stellvertreter Auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) in Berlin wurde ein neuer Vorstand gewählt. Mit überwältigender Mehrheit wurde Dr. Johannes Lörper (57) für die nächsten 2 Jahre zum neuen Vorsitzenden berufen. Der promovierte Diplom-Mathematiker ist seit über 30 Jahren in der Versicherungsbranche als Experte für das Lebensversicherungsgeschäft aktiv. Seit 2002 ist er Mitglied des Vorstands der ERGO Lebensversicherung AG (bis Juni 2010 Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG). Lörper folgt Dr. Michael Renz (Zurich Gruppe Deutschland), der nach zweijähriger Amtszeit als Vorsitzender turnusmäßig dieses Amt abgibt, dem Vorstand aber satzungsgemäß weiterhin angehören wird. Das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden hat Rainer Fürhaupter (54) übernommen. Der Diplom-Mathematiker und Versicherungswissenschaftler hatte seine beruflichen Schwerpunkte in der Schadenunfall- und Krankenversicherung. Er ist seit 2005 Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern. ... mehr
28.04.2011
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DIE DEUTSCHE AKTUARVEREINIGUNG ZUM HEUTIGEN URTEIL DES EUROPÄISCHEN GERICHTSHOFS
Die Deutsche Aktuarvereinigung bedauert die Entscheidung des EuGH, in Zukunft nur noch Unisex-Tarife für Frauen und Männer zuzulassen. ... mehr
01.03.2011
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DEUTSCHE AKTUARVEREINIGUNG EMPFIEHLT EINE ABSENKUNG DES RECHNUNGSZINSES IN DER LEBENSVERSICHERUNG ZUM 1. JANUAR 2012 AUF 2,00 %
Wie jeweils zum Jahreswechsel hat die DAV gegenüber dem Bundesfinanzministerium eine Empfehlung für den Wert des zulässigen Höchstrechnungszinses in der Lebensversicherung für neue Verträge ab dem Jahr 2012 abgegeben: Die DAV empfiehlt, den zulässigen Höchstrechnungszins für Neuverträge ab dem 1. Januar 2012 auf 2,00 % zu senken. ... mehr
27.12.2010
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VERSICHERUNGSAUFSICHT BLEIBT UNABHÄNGIG
Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. begrüßt die gestrige Entscheidung der Regierungskoalition, die Unabhängigkeit der deutschen Versicherungsaufsicht nicht anzutasten. ... mehr
17.12.2010
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UNISEXTARIFE VERTEUERN VERSICHERUNGSPRODUKTE - DEUTSCHE AKTUARE WARNEN VOR DRASTISCHEN FOLGEN UNGERECHTFERTIGTER GLEICHBEHANDLUNG
Aufgrund einer gesetzlichen Ausnahmeregelung vom EU-Gleichbehandlungsgebot können die europäischen Versicherer wegen der statistisch belegten Risikounterschiede von Frauen und Männern ihre Tarife geschlechtsspezifisch kalkulieren. Dies wirkt sich vor allem in der Lebens- und Krankenversicherung aber auch in der Schadenversicherung aus. So sind zum Beispiel private Rentenversicherungen für Frauen entsprechend ihrer längeren Lebenserwartung teurer. Umgekehrt müssen Männer in der Risikolebensversicherung mehr zahlen. In der KfZ-Versicherung müssen sich junge Frauen nicht an den höheren Kosten einer riskanten Fahrweise junger Männer beteiligen. ... mehr
12.10.2010
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NEUSTRUKTURIERUNG DER FINANZAUFSICHT: FACHLICHER AUSTAUSCH ZWISCHEN AKTUAREN UND AUFSICHTSBEHÖRDE MUSS GEWÄHRLEISTET BLEIBEN
Insbesondere seit der Liberalisierung des europäischen Versicherungsmarktes im Jahr 1994 tragen Aktuare gemeinsam mit der Versicherungsaufsicht in Deutschland besondere Verantwortung für die Sicherstellung der dauerhaften Erfüllbarkeit aller Verpflichtungen gegenüber dem Versicherungskunden und somit auch für die langfristige Stabilität des gesamten Versicherungs- und Finanzsektors. In dieser Funktion haben sich die deutschen Aktuare seitdem als Sicherheitsingenieure im Interesse der Verbraucher verstanden und bewährt. Sie haben mit ihrer Arbeit auch dazu beigetragen, dass sich die deutschen Versicherer in der Finanzkrise stabil gezeigt haben. ... mehr
29.04.2010
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SOLVENCY II IN DER ENTSCHEIDENDEN PHASE
Die beschlossene Solvency II-Richtlinie legt den Rahmen fest, in dem sich das neue risikobasierte Aufsichtssystem Solvency II bewegt. Derzeit befinden sich die Gespräche und Beratungen in Brüssel in der entscheidenden Konkretisierungsphase: Durch Interpretation der Richtlinie werden Durchführungsmaßnahmen bzw. Aufsichtsleitlinien festgelegt. Zu den Durchführungsbestimmungen hat CEIOPS bereits einen endgültigen Beschluss vorgelegt. Dieser fließt in die derzeitigen Beratungen der bei der EU-Kommission angesiedelten „Solvency-Expert-Group“ ein. Die Aktuare begleiten den Beratungs- und Entscheidungsprozess zu den Ebene 2-Durchführungsmaßnahmen und den Ebene 3-Aufsichtsleitlinien in Brüssel kritisch und konstruktiv. Dabei geht es darum, dass die zugrunde liegenden Risiken adäquat berücksichtigt werden, die Methoden und Modelle angemessen sind und ob insgesamt dem Geschäftsmodell der Versicherung ausreichend Rechnung getragen wird. Insbesondere in der Lebens- und Krankenversicherung müssen dabei nationale Besonderheiten der Geschäftsmodelle beachtet werden. ... mehr
29.04.2010
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KRANKEN- UND PFLEGEVERSICHERUNG: AKTUARE ERARBEITEN LÖSUNGSVORSCHLÄGE
Die Sozialversicherungssysteme in Deutschland befinden sich im Umbruch. Das gilt insbesondere für die Kranken- und Pflegeversicherung, für die grundlegende Reformen nach wie vor ausstehen. Es geht darum, die Systeme finanzierbar zu halten und auf die Herausforderungen vorzubereiten, die sich durch medizinischen Fortschritt und insbesondere durch die Alterung unserer Bevölkerung ergeben. ... mehr
29.04.2010
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DEUTSCHE AKTUARVEREINIGUNG EMPFIEHLT UNVERÄNDERTEN RECHNUNGSZINS IN DER LEBENSVERSICHERUNG
Wie zu Beginn eines jeden Jahres hat die DAV auch 2010 gegenüber dem Bundesfinanzministerium eine Empfehlung für den Wert des zulässigen Höchstrechnungszinses in der Lebensversicherung für neue Verträge ab dem Jahr 2011 abgegeben: Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase empfiehlt die DAV, den zulässigen Höchstrechnungszins im Jahr 2011 unverändert bei 2,25 % zu belassen. ... mehr
04.02.2010
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DEUTSCHE AKTUARVEREINIGUNG MIT NEUEM VORSTAND
Auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) in Berlin wurde ein neuer Vorstand gewählt. Mit überwältigender Mehrheit wurde Dr. Michael Renz (56) für die nächsten 2 Jahre zum neuen Vorsitzenden berufen. Der promovierte Diplom-Wirtschaftsingenieur ist seit über 20 Jahren in der Versicherungsbranche als Experte für das Lebensversicherungsgeschäft aktiv. Seit 1993 ist er Vorstandsmitglied der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG und seit 2002 Vorstandsmitglied der Zurich Beteiligungs AG. Renz folgt Dr. Ulrich Orbanz, der nach zweijähriger Amtszeit als Vorsitzender turnusgemäß dieses Amt abgibt, dem Vorstand aber satzungsgemäß weiterhin angehören wird. Das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden hat Dr. Johannes Lörper (55) übernommen. Der promovierte Diplom-Mathematiker ist seit 2002 Vorstandsmitglied der Hamburg-Mannheimer Versicherung-AG, seit 2004 Mitglied des Vorstands der VICTORIA Lebensversicherung AG und seit 2006 Vorstandsmitglied der Vorsorge Lebensversicherung AG. ... mehr
29.04.2009
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SOLVENCY II: Deutsche Aktuare begrüßen Richtlinie
Die Deutsche Aktuarvereinigung begrüßt die EU-Richtlinie zu Solvency II, die nach zweijährigen bis zuletzt kontroversen Debatten zwischen Parlament, Kommission und Mitgliedsstaaten nunmehr verabschiedet wurde. Ein Scheitern dieses neuen risikobasierten Aufsichtssystems für die europäische Versicherungswirtschaft wäre angesichts der Finanzkrise ein verheerendes Signal gewesen. Der am Ende gefundene Kompromiss ist somit aus Sicht der DAV besser als keine Einigung; dies hätte den Prozess um Jahre hinaus verzögert. ... mehr
29.04.2009
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Finanzkrise: Betriebliche Altersversorgung bietet langfristige Effizienz und hohe Sicherheit
Naturgemäß hat die Krise der Kapitalmärkte auch Einfluss auf die betriebliche Altersversorgung. Denn die betriebliche Altersversorgung ist ein System mit Kapitaldeckung, bei dem die Anlage und die Absicherung innerhalb oder außerhalb der Unternehmen erfolgt. Besonders betroffen sind Systeme, die die Risiken ausdrücklich dem Beitragszahler überlassen. Das Beispiel der betrieblichen Versorgungssysteme in den USA macht dies deutlich. ... mehr
29.04.2009
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Deutsche Aktuare: Private Krankenversicherung ist demografiefest
Aufgrund der niedrigen Geburtenrate einerseits und der zunehmenden Lebenserwartung andererseits hat sich die Alterspyramide in Deutschland entscheidend verändert. Dies führt bei den staatlichen Systemen der sozialen Sicherung, die nach dem Umlageverfahren und dem Solidarprinzip finanziert werden, zu großen Problemen. Wesentlich demografiefester ist die private Krankenversicherung, die auf dem Äquivalenzprinzip basiert: Jeder privat Krankenversicherte zahlt nach Art und Größe des versicherten Risikos einen individuell bemessenen Beitrag. ... mehr
29.04.2009
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Aktuare, Verbraucherschützer, Politik (Dr. Rupprecht, CSU) einig: Kapitalgedecke Vorsorge weiterhin notwendig
In einer Podiumsdiskussion im öffentlichen Teil der Mitgliederversammlung der Deutschen Aktuarvereinigung e.V., bei der sich in Berlin rund 900 von 3.216 Mitgliedern eingefunden hatten, waren sich die Teilnehmer darüber einig, dass in Deutschland trotz der Finanzkrise an dem Ausbau der kapitalgedeckten Vorsorge festgehalten werden muss. Angemahnt wurde allerdings eine größere Transparenz bei den Produkten und deren Gestaltung. Außerdem wurde aus Verbraucherschutzgründen eine bessere und flächendeckende Beratung der Bevölkerung gefordert. ... mehr
29.04.2009
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ÜBER DIE DEUTSCHE AKTUARVEREINIGUNG
Die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) ist die berufsständische Vertretung der Versicherungs- und Finanzmathematiker in Deutschland mit derzeit über 3.200 Mitgliedern. Darüber hinaus stehen aktuell ungefähr 1.800 meist jüngere Finanz- und Versicherungsmathematiker nach entsprechendem Hochschulstudium und mindestens dreijähriger Berufspraxis im geregelten Ausbildungsgang zum Aktuar. ... mehr
29.04.2009
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Größtes Praktikantenprogramm für Mathematiker startet
Zum Beginn des Wintersemesters haben die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik e.V. (DGVFM) und die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) gemeinsam die 3. Auflage ihres Praktikantenprogramms für Studenten der Mathematik (Schwerpunkt Versicherungs- und Finanzmathematik) gestartet. Insgesamt werden in diesem Jahr 65 Praktikumsplätze bei 48 namhaften Versicherungs- und Beratungsunternehmen angeboten. ... mehr
15.10.2008
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GAUSS-Preis 2008 ausgeschrieben
Die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik e.V. (DGVFM) und die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) haben gemeinsam den GAUSS-Preis 2008 ausgeschrieben. Die Förderaktion ruft wie in den Vorjahren Aktuare und Mathematiker dazu auf, neue Antworten auf stetig wachsende Herausforderungen für die Versicherungs- und Finanzmathematik zu finden. ... mehr
08.10.2008
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Deutsche Aktuarvereinigung legt neue Sterbetafeln für Lebensversicherungen vor
Die Lebenserwartung der Deutschen steigt weiter. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) bei der Veröffentlichung ihrer neuen Sterbetafeln 2008 T für Lebensversicherungen mit Todesfallcharakter. ... mehr
23.06.2008
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Gesundheitsreform: DAV sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf
Die Gesundheitsreform (GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz) hat gravierende Auswirkungen für die Versicherten in der privaten Krankenversicherung. Hinzu kommen Ungleichbehandlungen bei der Übertragung der Altersrückstellungen, Definitions- und Berechnungsunklarheiten, die ebenfalls zu Problemen führen. Deshalb besteht nach Auffassung der Deutschen Aktuarvereinigung ein dringender und deutlicher Nachbesserungsbedarf. ... mehr
29.04.2008
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Deutsche Aktuarvereinigung befürchtet Mathematikermangel: „Mathematik muss für Schüler und Studenten attraktiver werden!“
Trotz derzeit glänzender Berufsperspektiven könnten Deutschland bald die Mathematiker ausgehen. Diese Sorge äußerte die Deutsche Aktuarvereinigung anlässlich ihrer Jahrestagung in Dresden. ... mehr
29.04.2008
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Pflegeversicherung: DAV schlägt Mischfinanzierung vor, um die soziale Pflegeversicherung (SPV) demografiefest zu machen
Politik, Wissenschaft und die beteiligten Kassen sind einig, dass die Pflegeversicherung dringend reformiert werden muss mit dem Ziel, sie auf Dauer zukunftssicher zu gestalten. So muss zum einen die Finanzierung der Pflegeversicherung trotz des demografischen Wandels gelingen, zum anderen müssen sich die aus der Pflegeversicherung bezogenen Leistungen den im Zeitverlauf steigenden Kosten für die Pflege anpassen. ... mehr
29.04.2008
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GAUSS-PREIS 2007 AUSGESCHRIEBEN
Die Deutsche Gesellschaft für Versicherungs- und Finanzmathematik e.V. (DGVFM) und die Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV) haben gemeinsam den GAUSS-Preis 2007 ausgeschrieben. ... mehr
17.09.2007
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DEUTSCHE AKTUARVEREINIGUNG MIT NEUEM VORSTAND
Berlin, 27. April 2007 - Auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) in Berlin wurde am 27.04.2006 ein neuer Vorstand gewählt. Mit überwältigender Mehrheit wurde Dr. Ulrich Orbanz (61) für die nächsten 2 Jahre zum neuen Vorsitzenden berufen. ... mehr
27.04.2007
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ZUR JAHRESTAGUNG DER DEUTSCHEN AKTUARVEREINIGUNG
Berlin, 27. April 2007 - Die Jahrestagung 2007 der Deutschen Aktuarvereinigung fand vom 25. – 27. April in Berlin statt. Mehr als 1.100 der derzeit rund 2.750 Mitglieder der DAV nahmen an der Jahrestagung teil. Ein Beweis für das große Interesse, das die Aktuare ihrer Organisation entgegen bringen. Die Teilnehmer beschäftigten sich in verschiedenen Veranstaltungen mit mehreren aktuellen Themen ... mehr
27.04.2007
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Deutsche Aktuarvereinigung unterstützt Vorstoß der Association of International Life Offices (AILO) zur Rückkaufsregelung im VVG-Entwurf
Köln, 26. Januar 2007 - Im Gesetzesentwurf, den die Bundesregierung vorgelegt hat, sind weit reichende Vorgaben für die Festsetzung von Rückkaufswerten in der Lebensversicherung enthalten. Neben der von den deutschen Aktuaren begrüßten Regelung zur Verteilung der Abschlusskosten ... mehr
26.01.2007
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Garantiefonds: Sicherheitsbedenken der DAV
Köln, 27. April 2006 - Um den Finanzstandort Deutschland im internationalen Vergleich nicht zu benachteiligen, sollen in Deutschland demnächst Investmentfonds zugelassen werden, bei denen die anbietende Kapitalanlagegesellschaft gegenüber dem Kunden eine „Werterhaltungsgarantie“ zusichern darf. ... mehr
27.04.2006
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DAV zur VVG-Reform – Was dem Kunden nützt
Köln, 27. April 2006 - Im Mittelpunkt der in den vergangenen Monaten ergangenen höchstrichterlichen Urteile zur Lebensversicherung stehen Forderungen zur Verbesserung des Verbraucher- und Kundenschutzes sowie der Produkttransparenz. Diese Zielrichtung wird von der Deutschen Aktuarvereinigung uneingeschränkt unterstützt. ... mehr
27.04.2006
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DAV empfiehlt neuen Höchstrechnungszins in der Lebensversicherung von 2,25 %
Köln, 24. Oktober 2005 - Der Vorstand der Deutschen Aktuarvereinigung hat heute den Zinsbericht 2007 verabschiedet und schlägt dem Bundesfinanzministerium und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vor, den Höchstzinssatz für die Berechnung der Deckungsrückstellung von Lebensversicherungsverträgen auf 2,25 % festzusetzen. ... mehr
24.10.2005



